Zum Inhalt springen
Alle Beiträge
Veränderung3 Min. Lesezeit

Wie Veränderung gelingt

Nicht die äußeren Umstände stehen unserem Glück im Weg, sondern oft unsere Angst vor Veränderung und Eigenverantwortung. Statt selbst zu handeln, verharren wir in der Passivität und hoffen, dass sich Probleme von allein lösen. Echte Veränderung beginnt, wenn wir Verantwortung übernehmen und unser Leben aktiv gestalten, statt auf bessere Umstände zu warten.

Ein schmaler Waldweg gabelt sich in zwei Pfade inmitten von dichten grünen Bäumen und Sträuchern.
Weder Job, Beziehung oder die pflegebedürftigen Angehörigen stehen dem persönlichem Glück oder der eigenen Freiheit im Weg.
Vielmehr zieht man die genannten Themen heran um Begründungen dafür zu finden wieso es einem selbst nicht gut geht oder man nicht da ist wo man es sich erhofft.
Denn in Wahrheit konstruiert man sich Gründe wieso etwas nicht funktioniert, statt sich der eigenen Verantwortungen für seine Entscheidungen zu stellen. Sie helfen uns, unangenehme Gedanken und Gefühle zu übertünchen.
Statt aktive Veränderungen einzuleiten verharren viele in Passivität und hoffen, dass der Arbeitgeber eine Abfindung anbietet, der nervige Partner von alleine geht oder die pflegebedürftigen Eltern endlich dahinscheiden mögen.
Diese Form der Passivität ist verständlich, aber sie hält fest. Denn solange die Lösung von außen erwartet wird, bleibt man bewegungslos. Man hofft das jemand sich anders um die eigenen Wünsche und Ziele kümmert.
Hinter der Bewegungslosigkeit liegt eine Angst. Angst vor einer unklaren Zukunft. Angst davor wer man ist und was sein wird, ohne das Bekannte.
Diese Angst lässt uns unsicher und oft zögerlich auf dem Weg der Veränderung werden. Als Menschen haben wir es gerne planbar und vorhersehbar. Selbst wenn es uns nicht gut geht. Nach dem Motto: Lieber das bekannte Unglück, als das unbekannte Glück! Genau deshalb harren wir oft viel zu lange den Dingen bis schließlich Körper oder Psyche an der eigenen Gesundheit rütteln.
Was also tun? Klarheit suchen! Frage dich ganz bewusst:
Welchen Preis zahlst du, heute, in einem und fünf Jahren, körperlich und mental, wenn alles so bleibt und du weiter machst wie bislang? Welchen Mehrwert hat es, jetzt zu handeln – für dich und für die Menschen, die dir (wirklich) heute und künftig wichtig sind?
Diese Gegenüberstellung kann unbequem sein, aber sie schafft die Ehrlichkeit, die es braucht, um aus der Passivität herauszutreten.
Denn niemandem ist geholfen, wenn du dich so lange verausgabst, bis du morgen nicht mehr kannst. Niemandem ist geholfen, wenn du deinem Arbeitgeber oder deinem Partner ins Gesicht sagst: "Alles gut", während hinter der Maske ein stummer Hilfeschrei ist und du krank wirst. Und genauso bringt es nichts immer auf Morgen zu warten um die eigenen Träume zu verwirklichen.
Fazit: Echte Veränderung beginnt nicht damit, dass sich die Umstände ändern. Sie beginnt damit, dass du aufhörst, die Umstände zu warten.
Herzliche Grüße Julian
Artikel teilen